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Innerhalb
von nur einer Woche fielen im Dezember 1950 in Oberdrauburg ca.
2,5 bis 3 Meter Schnee. Nachdem der Schneefall schließlich
in Regen überging wurde die Schneelast derart schwer, dass
bei vielen Hausdächern erhebliche Schäden entstanden.
Da zur damaligen Zeit noch keine ausreichenden technischen Hilfmittel
zur Schneeräumung zur Verfügung standen, wurde die Scheeräumung
unter Mitwirkung der gesamten Bevölkerung mit der Hand durchgeführt
und die Schneemassen mittels Pferdefuhrwerke aus dem Markt verbracht.
Erst nach fast 3 Monate langer täglicher Arbeit aller verfügbaren
Kräfte konnte die Marktgemeinde in Zusammenarbeit mit der Bundesstraßenverwaltung,
die Straße zwischen westl. und östl. Marktausgang von
den letzten Schneemassen befreien Am Gailberg bemühte sich
die Straßenverwaltung fast einen Monat den Gialberg für
Fahrzeuge wieder passierbar zu machen, wobei sogar spezielle Kettenfahrzeuge
eingesetzt wurden. Auf Grund der ständigen Lawinengefahr mussten
die Arbeiten jedoch immer wieder abgebrochen werden.
Auszug
aus der Gendarmeriechronik:
3.1. Lawinentätigkeit:Infolge anhaltender starker Schneefälle
ging zwischen Teichmühle und Tiroler-Landesgrenze eine 8 m
lange und 5 m hohe Schneelawine ab und machte die Drautal-Bundesstraße
für mehrere Tage unpassierbar.
7.2.
Der Katastrophenwinter 1950/51 zeigte im Postenbereiche erst sein
brutales Gesicht. Um 13 Uhr ging am Südhang des Rabantberges,
nahe der Tiroler-Landesgrenze, eine 200 m lange, 40 m breite und
5 m hohe Schneelawine auf das Aufbereitungsgelände der "
Bleiberger Bergwerks-Union " nieder. Sie verschüttete
eine Bienenhütte mit 28 Völkern des Bergarbeiters Philipp
Watschounig.Um 20 Uhr löste sich in unmittelbarer Nähe
eine zweite, größere Schneelawine, die den Konzentratpunker
der " Bleiberger Bergwerks-Union (BBU) " wegriss und die
Labaratoriumsbaracke so schwer beschädigte, daß sie abgetragen
werden mußte. Das Laboratorium wurde in die Burg nach Oberdrauburg
verlegt. Da eine unmittelbare Gefahr für die Wohnbaracke bestand,
wurden die Einwohner, 3 Familien mit 10 Personen, evakuiert und
in Nörsach, Gemeinde Nikolsdorf, vorübergehend in Notquartieren
untergebracht.
12.2.Eine
Schneelawine verschüttete bei der Kirche in Ötting die
Landstraße in das Gemeindegebiet Flaschberg und ein Erdrutsch
die Zwickenbergerstraße oberhalb der Burg.
28.2.
Schneeräumungstätigkeit: Fast nach 3 Monate langer täglicher
Arbeit aller verfügbaren Kräfte konnte die Marktgemeinde
in Zusammenarbeit mit der Bundesstraßenverwaltung die Straße
zwischen westl. und östl. Marktausgang von den letzten Schneemassen
befreien
. Der Katastrophenwinter verursachte an Wohn- und Wirtschaftsgebäuden
großen Schaden.
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